Egal, in welchem Alter – es kann immer mal einen Moment geben, wo du es alleine nicht schaffst. Wo du dir jemanden an deiner Seite wünschst, die einfach ein Stück mit geht und da ist.
Dafür kann meine psychologische Begleitung da sein.
Ich gehe davon aus, dass du in dem Moment deines Lebens, in dem du alleine nicht mehr weiter kommst, sehr verstrickt bist in Gedanken, Gefühle, Glaubenssätze und Erwartungen oder Erfahrungen – dass dir der rote Faden fehlt. Wenn du einen roten Faden hättest, hättest du vielleicht nicht das Gefühl, dass da gerade ein Problem in deinem Leben ist. Dann würdest du die Verstrickungen allein lösen können.
Mir ist es wichtig, dass du dich mit allem, was du mitbringst, angenommen fühlst. Alle Gefühle, alle Gedanken und inneren Bewertungen, sie dürfen alle ausgesprochen werden. Ich beurteile nicht, sondern bringe dir und deinen Themen ein offenes Ohr und eine grundlegende Wertschätzung entgegen.
Eine psychologische Begleitung besteht auch nicht daraus, dass ich über meine Erfahrungen spreche oder dir meine Meinung zu etwas mitteile. Darin unterscheidet sie sich ganz deutlich von Alltagsgesprächen, auch wenn es sich um dir nahestehende Menschen handelt.
Wie ich arbeite
Ich höre in der psychologischen Begleitung tief in das hinein, was du erzählst und gebe wieder an dich zurück, was ich gehört habe. Manchmal tatsächlich die Worte, die mir bedeutungsvoll erscheinen, manchmal auch ein Gefühl, das durch deine Worte in mir ausgelöst wurde.
Diesen Vorgang nennt man „Spiegeln“ und er ist ein wichtiges Instrument in der psychologischen Begleitung. Es dient dazu – wie ein echter Spiegel auch – dir zu zeigen, wer du bist und wie du denkst.
In der psychologischen Begleitung holen wir durch das Spiegeln die inneren Verstrickungen nach Außen. SIe liegen im übertragenen Sinn „offen auf dem Tisch“ – und manchmal schreiben wir sie auch auf ein Papier und legen das auf dem Boden aus.
Dabei ist es mir wichtig, dass du lernst, dich nicht abzuwerten oder zu verurteilen für Dinge, die in deinem Leben nicht gut laufen oder gelaufen sind. „Es gibt keine Fehler, es gibt nur Erfahrungen.“ Diese Haltung versuche ich zu leben und auszustrahlen. Dahinter steht für mich, dass es viel gesünder ist, zu sich selbst freundlich zu sein als sich immer wieder zu streng zu beurteilen. Damit ist niemandem gedient, dir selbst nicht und den Menschen um dich herum auch nicht.
Ich halte Selbstfreundlichkeit sogar für das Beste, was jeder Mensch für sich tun kann.
Und ich mag sehr die Haltung von „sowohl als auch“: Es gibt im Leben nicht nur schwarz-weiß, sondern sehr, sehr viele Zwischentöne. Wenn wir ein „Problem“ haben, dann sehen wir es oft schwarz-weiß.
Ich bin dazu da, dir die Zwischentöne zu zeigen.
Auf Augenhöhe, achtsam und nahbar
Begleitung bedeutet für mich, dass wir auf Augenhöhe zusammenkommen.
Es geht nicht darum, irgendetwas von oben herab zu erklären, sondern darum, gemeinsam deinen Weg zu finden – oder ihn zumindest besser sichtbar zu machen. Du bist die Expertin für dein Leben, und ich bin die Begleiterin, die dir dabei hilft, die Zwischentöne zu sehen, die oft von alten Glaubenssätzen übertönt werden.
Probleme … und Lösungen
Das Wort „Problem“ ist oft sehr negativ besetzt. Stelle dir unsere Gespräch doch eher als Räume vor, in denen du erkundest, wo Wachstum für dich möglich ist.
Unsere gemeinsame Arbeit zielt darauf ab, dir zu helfen, dich mit allem, was du mitbringst, angenommen zu fühlen: deine Gedanken, Gefühle, Erinnerungen, deine Fantasie und deine Körperweisheit. Du sollst spüren, dass du verstanden wirst, sodass du den Mut findest, deine eigenen Lösungen zu entdecken – sei es gemeinsam in unseren Gesprächen oder eigenständig zwischen den Terminen.
Augen schließen und neue Wege sehen
Wenn wir auf ein „Problem“ stoßen, kann es hilfreich sein, innezuhalten, zu atmen und zu fragen: Welche Perspektive habe ich gerade, welche Gefühle fließen da, welche Möglichkeiten bleiben ungehört?
Ich sehe das als meine Aufgabe in der psychologischen Begleitung an: Dich liebevoll zu bremsen, wenn du zu sehr in der Negativspirale bist. Dich einzuladen, nochmal genauer hinzuschauen. Dir Fragen zu stellen, die dir einen anderen Blickwinkel ermöglichen. Dir mit meinen Methoden (aus der systemischen Therapie und der Achtsamkeits- und Meditationslehre) einen Raum bieten, in dem du Neues andenken und anfühlen kannst.

Und noch das Organisatorische:
Jede Begleitungssitzung bei mir dauert zwischen 1 und 1,5 Stunden und kostet 70 Euro.
Du entscheidest von mal zu mal, wie viel Abstand du zum nächsten Termin haben möchtest. Manchmal tun 2 Wochen gut oder dann sind es vielleicht auch 4 oder 5 Wochen. Je nach dem, was du in der Zwischenzeit ausprobieren möchtest oder wie viel Zeit du brauchst, damit die Dinge sich setzen können. (Denke an ein Glas mit Wasser und Sand, das man geschüttelt hat. Bis der Sand wieder absinkt und das Wasser klar wird, dauert es auch eine gewisse Zeit.)
Möchtest du einen Kennenlerntermin?
Du kannst mich gerne einfach anrufen und mir dein Anliegen schildern. Sollte ich nicht ans Telefon gehen, dann sprich auf den Anrufbeantworter und ich rufe dich (an Werktagen) innerhalb von 24 Stunden zurück. Meine Telefonnummer: 0157 7145 3046.
Oder willst du mir lieber schreiben? Hier geht es
Hinweis:
Aus rechtlichen Gründen muss ich einige wichtige Punkte klarstellen:
Ich bin keine Psychotherapeutin. Ich kann nicht über die Krankenkasse abrechnen oder Überweisungen entgegennehmen.
Ich bin Psychologin (mit einem Diplom als Abschluss, wie ein Masterabschluss heute) und habe eine Ausbildung in Systemischer (Familien-)Therapie beim Institut für systemische Ausbildung und Entwicklung IFS (ext. Link) absolviert.
Der Unterschied für die Anerkennung als Psychotherapeutin bei den Krankenkassen (und dann erst darf man sich „psychologische Psychotherapeutin“ nennen) ist ein Jahr Arbeit in der Psychiatrie, um die ganzen psychiatrischen Erkrankungen kennenzulernen und abgrenzen zu können sowie eine große Abschlussprüfung. Beides habe ich nie gemacht (es hat sich nie ergeben…).
Wenn du meine Angebote buchen möchtest, ergibt sich daraus:
Du musst grundsätzlich gesund sein (körperlich und psychisch), damit ich dich psychologisch beraten darf. Wenn sich zum Beispiel herausstellt, dass du vielleicht eine Depression hast, du deswegen Schwierigkeiten mit deinen Kindern erlebst und du deine Probleme vor deinem Partner verharmlost – dann würde sind das zu viele „Baustellen“ für eine reine Begleitung. Du bräuchtest dann eine andere Art von Hilfe.
Wenn du zur Zeit in ärztlicher oder psychotherapeutischer Behandlung bist, dann sprich bitte vorher mit deiner Ärztin oder deiner Psychotherapeutin darüber, dass du dich von mir begleiten lassen möchtest.
Ich werde dich weiter verweisen an ausgewählte Kolleg:innen oder Ärzt:innen, wenn ich den Eindruck habe, dass du etwas anderes brauchst als das, was ich dir geben kann. Das nehme ich sehr ernst (für DICH und für MICH).
